Zusammenhalt à la Sonnenplateau

IN SCHWIERIGEN SITUATIONEN HELFEN DIE MENSCHEN AM SONNENPLATEAU ZUSAMMEN UND MACHEN UNMÖGLICHES MÖGLICH. SO GESCHEHEN NACH DEM 12. MÄRZ 2018, ALS NACH EINEM MURENABGANG DIE GEMEINDEN SERFAUS, FISS UND LADIS PLÖTZLICH AUF DER STRASSE NICHT MEHR ERREICHBAR WAREN

... Es war Montag in der Früh, als eine Mure die Serfauser Landesstraße unpassierbar machte. Ein harter Schlag für die Einwohner des Sonnenplateaus. Aber auch für jene Gäste unter den 12.000 Urlaubern in der Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis, die an diesem Tag ihre Abreise planten. Gleiches galt natürlich auch für alle anreisenden Urlauber.

Doch weil in Krisenzeiten die Menschen am Sonnenplateau traditionell besonders eng zusammenstehen und Not erfinderisch macht, war letztlich alles halb so schlimm. Denn der ganzen Region ist es gelungen, gemeinsam die aus der Mure entstehenden Probleme zu lösen.

Alles für das Wohl der Gäste

So etwa wurde im Rekordtempo eine Notstraße errichtet, über die viele abreisende Gäste ihren Urlaubsort wie geplant verlassen konnten. Die betroffenen privaten Grundbesitzer aus Ried stellten ihre Grundstücke für den Bau der Straße ohne große Diskussion und sofort zur Verfügung.

Für die anreisenden Gäste errichtete man Parkplätze im Raum Prutz und Ried und installierte ein Shuttle-Busservice. Gleichzeitig mit dem Bau der Notstraße musste auch mit den Arbeiten begonnen werden, um die verschüttete Straße von Geröll und Erde zu befreien. Unter tatkräftiger Mithilfe von privaten Unternehmen aus der Region gelang auch das in einem rekordverdächtigen Tempo.

Lieferungen mit dem privaten PKW

Die schnelle Bewältigung dieser Ausnahmesituation ist nicht nur ein Beispiel für die unglaubliche Hilfsbereitschaft der Menschen am Sonnenplateau. Sie beweist auch, wie wichtig man das Wohl der Gäste in der Region nimmt. So etwa wurden notwendige Versorgungslieferungen, die normalerweise mit großen LKWs abgewickelt werden, mit Traktoren, Kleintransportern und mit Autos von Privatpersonen auf das Plateau transportiert.

Alle haben ihren Beitrag geleistet. Von der Feuerwehr, Rettung und Polizei über die Gemeindeeinsatzleitungen bis zum Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis und dem Tourismusverband Tiroler Oberland. Weshalb sich auch alle Beteiligten ein Riesendankeschön für diese Meisterleistung verdient haben.

Nicht zu vergessen Bürgermeister Elmar Handle, der mit vollem Einsatz und großer Übersicht federführend den Bau der Notstraße in Rekordzeit möglich gemacht hat.

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