Meditation & Achtsamkeit

Yoga mit Stefanie Olavide

Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Meditationen unser Stresslevel senken und ganzheitlich wohltuend wirken kann. Es geht darum, den Geist zu beruhigen und die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. In unserem aktiven, stets stressigen Alltag, in dem so vieles auf uns einwirkt, ist es wichtig, auch ab und an die Momente der Stille zu finden, um einfach mal innezuhalten …

Mini-Meditation - gönn dir eine kleine Auszeit

Setz dich in einer entspannten Position aufrecht hin & schließe für nur 2-3 Minuten die Augen.
Stell dir gern einen Timer oder gehe nach Gefühl - je länger du dir Zeit nimmst, umso besser.

Atme tief ein & langsam wieder aus.
Nimm diesen Vorgang des Atmens bewusst wahr, spüre nur deinen Atmen, ohne ihn zu beeinflussen.

Begleite den Atemfluss mit deiner Aufmerksamkeit.
Spüre wie die Luft durch die Nase eintritt und wie sie durch die Nase wieder ausströmt.
Spüre wie sich der Brustkorb mit der Einatmung weitet
und sich mit der Ausatmung wieder entspannt.
Spüre, wie sich der Bauchraum beim Einatmen hebt
und beim Ausatmen wieder senkt.

Folge so dem Atemfluss und beobachte ihn, versuche wach und konzentriert beim Atem zu bleiben.
Es ist normal, dass die Gedanken sich immer wieder
versuchen in den Vordergrund zu drängen.
Versuche deine Gedanken ruhen zu lassen und kehre
gedanklich immer wieder zu deinem Atem zurück.

Jetzt atme bewusst 4 Sekunden lang tief ein und 6 Sekunden langsam wieder aus. Wiederhole dies je 5x.

Öffne langsam wieder deine Augen und spüre für dich noch einen Moment nach …

Es muss nicht immer eine 30-Minuten-Meditation sein, 3-5 Minuten am Tag reichen oft schon aus, um wieder zu sich selbst zu finden, um Stresssituationen besser zu bewältigen, um neue Kraft zu tanken, wieder in Balance zu kommen und vor allem mehr Achtsamkeit sich selbst und dem Umfeld gegenüber zu schenken.

Stefanie Olavide

"BE YOU, BE FREE,
DREAM BIG, LET GO,
FOLLOW YOUR HEART
& FIND YOUR MAGIC"

Yoga all around

Stefanie olavide über die vielfalt verschiedenster yoga stile und die reise zu uns selbst.

Stefanie, wenn dich jemand fragt, was Yoga ist: Wie würdest du antworten? Yoga ist bunt und hat viele Gesichter und Facetten, unzählige Möglichkeiten sich selbst zu entwickeln. Je nachdem, wo man sich gerade im Leben befindet und was einem jetzt gerade wichtig ist.

Yoga für ALLE sozusagen? Durch die unzähligen Yoga-Stile kann jeder auf seine Art und Weise dieses wunderbare „Yoga-Feeling“, dieses Gefühl von Kraft und Leichtigkeit, von Konzentration und Entspannung finden. Für jede und jeden ist etwas dabei.

Und wie findet man seine Yoga-Art? Um seinen persönlichen Yoga-Stil zu finden, ist es anfangs wichtig, verschiedene Stile und Lehrer auszuprobieren. Dadurch merkt man recht schnell, was passt und was nicht. Mit der richtigen Portion Freude, Neugierde und dem Mut zu Neuem kann das sehr spannend sein. Der Bogen spannt sich von Acro Yoga (Acrobatic Yoga) bis hin zu Bhakti Yoga, Jivamukti Yoga, Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Ashtanga Yoga oder Yin Yoga und vielen weiteren Stilen. Es bleiben keine Wünsche offen.

Welchen Stil bevorzugst du persönlich? Ich selbst fühle mich am meisten „zuhause“, wenn ich meine Yogamatte ausrolle und Ashtanga Vinyasa Yoga praktiziere. Diesen eher dynamischen und kraftvollen Yoga-Stil mit der immer gleichbleibenden Abfolge an Asanas (Übungen) durfte ich in Indien erlernen. Er gibt mir Halt und verlangt jedes Mal aufs Neue eine große Portion Disziplin und Stärke.

Wie macht sich das bei dir konkret bemerkbar? Von einer Körperübung zur nächsten merke ich, wie ich ruhiger, fokussierter und geerdeter werde. Dafür bin ich in unserer schnelllebigen Zeit sehr dankbar. Ashtanga Yoga hilft mir auch, meinen inneren „Schweinehund“ zu überwinden, über meine Grenzen hinaus zu kommen, aber gleichzeitig mir und meinem Körper gegenüber achtsam zu bleiben. Dadurch erfahre ich Gelassenheit.

Stefanie, du praktizierst Yoga nicht nur, sondern unterrichtest es auch. Genau! Hauptsächlich das spielerische aber kraftvolle Ashtanga Vinyasa Flows. Dabei passe ich die Stunden individuell an die Yogaschüler und deren Bedürfnisse an. Auch Pranayama (Atemübungen) und Mediationen sind ein fixer Bestandteil, ebenso ruhige und achtsame Minuten und genügend Entspannung.

Seit Kurzem hast du auch einen neuen Stil im Programm? Ja, Yin Yoga ist so etwas wie ein Gegenpol zu den vielen dynamischen Stilen. Denn dabei übe ich mit meinen Schülerinnen und Schülern ganz ohne körperliche Anspannung. Passiv wird hier jede Übung mehrere Minuten gehalten, um so Bindegewebe und Faszien zu dehnen und zu lösen. Das schafft mehr Erdung, Ruhe, Wohlbefinden und einen freien Energiefluss.

 Aber egal welchen Stil man praktiziert: In jedem Fall wünsche ich allen viel Freude beim Üben, Ausprobieren und Wachsen.

Was alle Yoga-Stile der Welt verbindet, ist die Möglichkeit, wieder in Einklang zu kommen in einer recht schnelllebigen Zeit, in Harmonie mit uns selbst und der Natur. Weil wir uns mit unserem Körper über die Atmung verbinden und darüber unseren Geist beruhigen, finden wir die magischen Weiten unserer Seele. Das führt jeden zu Glückseligkeit und zu seinem wahren, puren, strahlenden Selbst.

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